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Generalversammlung
2007
Mittwoch, den 27. Juni 2007.
Vereinspräsident Markus Dürig forderte an der
98. Mitgliederversammlung von Gewerbe AachThurLand eine aktivere Rolle des Gewerbes in der Politik.
Die Gewea 2007 wurde als voller Erfolg gewertet.
SULGEN
- «Die Meinung des Gewerbes muss in der Politik einen starken Fuss haben, damit es auch in diesen Bereich voll integriert ist», sagte Markus Dürig, Präsident von Gewerbe AachThurLand (vormals: Gewerbeverein Sulgen und Umgebung), am
Mittwochabend zu seinen Kolleginnen und Kollegen, die sich im Sulger Landgasthof Löwen versammelt hatten. Dürig appellierte denn auch an die Vereinsmitglieder, aktiv am Politgeschehen teilzunehmen und sich für öffentliche Ämter zur Verfügung zu stellen.
Hohentannen führend
Überhaupt nahm die Politik im Jahresbericht des Präsidenten breiten Raum ein. So stellte Markus Dürig fest, dass von den insgesamt 22 Gemeinderäten im AachThurLand (Gemeinden Erlen, Hohentannen, Kradolf-Schönenberg und Sulgen) nur deren fünf auch Mitglied des Vereins Gewerbe AachThurLand seien. Lob zollte Dürig den
Stimmberechtigten der Gemeinde Hohentannen. Es habe sich gezeigt, dass sie mit einer Beteiligung von durchschnittlich 43,6 Prozent die Stimmfreudigsten der Region seien. Gegenüber den beiden neu gewählten Gemeindeammännern im AachThurLand, Roman Brülisauer
(Erlen) und Christof Rösch (Hohentannen), brachte Dürig die Hoffnung auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen Behörden und Gewerbe zum Ausdruck.
Konstanter Mitgliederbestand
Erfreut stellte der Präsident fest, dass der Mitgliederbestand innerhalb des letzten Vereinsjahres keinen Einbruch erlitten habe. Den acht Austritten stünden sieben Aufnahmeanträge gegenüber. Da diesen Gesuchen von der Versammlung einstimmig stattgegeben wurde, verringerte sich die Zahl der Mitglieder nur unwesentlich; aktuell sind es nun 192. Die Zahl der Aktivmitglieder bezifferte Dürig mit 158.
In seiner Eigenschaft als OK-Präsident blickte Josef Gschwend auf die diesjährige Gewea zurück, die vom 28. April bis 1. Mai in Sulgen über die Bühne gegangen war. Gschwend dankte den Ausstellern für ihren
Einsatz und der Gemeinde Sulgen für ihre Bereitschaft, das Auholz-Areal zur Verfügung zu stellen. Seitens der Ausstellungsbesucher habe man viele positive Signale erhalten, berichtete der OK-Präsident. Gelobt worden seien insbesondere die Organisation und der neue Standort. Als Zeichen der Solidarität wertete Gschwend den Umstand, dass der Hauseigentümerverband Sulgen und Umgebung seine Hauptversammlung im Rahmen der Gewea durchgeführt hatte.
Auch in finanzieller Hinsicht war die Ausstellung nach den Worten Gschwends ein Erfolg: «Die Rechnung wird positiv abschliessen; wir erwarten einen Ertragsüberschuss von rund 20000 Franken.» Über die Verwendung des Gewinns sei aber noch nicht befunden worden. Resümierend sprach sich Gschwend dafür aus, die alle fünf Jahre durchgeführte Gewerbeausstellung «unbedingt in ihrer derzeitigen Form», was Standort, Zeitpunkt und Turnus anbelangt, weiter
zuführen. (st)
Praktikumsplätze
gesucht
Als Gastreferent und Projektleiter stellte Emil Zehnder aus Ricketwil die «Brückenangebote für Schulaustretende ohne Anschlusslösung»
vor, die im Kanton Thurgau mit Beginn des .Schuljahres 2007 erstmals offeriert werden. Das neue Modell,
, eine Kombination von Schulunterricht und Praktikum, löst das Werkjahr beziehungsweise das Zehnte Schuljahr ab und steht motivierten Jugendlichen offen, welche die obligatorische Schulzeit abgeschlossen,
aber noch keinen Einstieg in die Berufs- oder weiterführende Schulwelt gefunden haben. Schulstandorte sind Frauenfeld, Kreuzlingen, Weinfelden und Romanshorn. Je nach Klassentyp ist der Praxisbezug unterschiedlich hoch.
Inzwischen liegen 597 Anmeldungen vor; gemäss Konzept stehen aber maximal 450 Schulplätze zur Verfügung. Emil Zehnder ermunterte die
Gewerbler, in ihrem Betrieb Praktikumsmöglichkeiten zu schaffen. (st)
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Quelle:
www.tagblatt.ch/Georg
Stelzner |